Eltern bezogene Leistungen

Eltern kennen ihre Kinder am besten und sind Experten in diesem Bereich. Um ihnen den Umgang mit ihren betroffenen Kindern zu erleichtern, haben wir folgende Angebote:

  • Erst-/Anamnesegespräch mit Erfassung aller Informationen in der Lernstruktur (nach Betz/Breuninger) unter Berücksichtigung der (Aus-)Wirkungen im innerpsychischen, pädagogischen und sozialen Kreislauf
  • Auswertungsgespräch und Beratung im Anschluss an die Diagnostik mit dem Kind
  • Therapiebegleitende Elterngespräche (persönlich und telefonisch)
  • Weitergehende Beratungsgespräche
  • Themenbezogene Elternabende (Arbeitsorganisation, Lernen und Üben zu Hause, Klassenarbeiten vorbereiten, Gedächtnis und Konzentration)
  • Elternseminare nach Betz/Breuninger haben das Ziel, an einer ressourcen- orientierten Haltung zu arbeiten, zu einer „Ent-Dramatisierung“ der Lernstörung beizutragen und den Eltern Informationen und Hilfestellung zu geben. Die Seminare sollen beitragen zum Aufbau von Verständnis für die Schwierigkeiten der Kinder, Geduld und Gelassenheit im Umgang damit, Akzeptanz kleiner (Fort)Schritte, Stärkung des Selbstwertgefühls der betroffenen Kinder.
  • Zauberseminare (elternbezogener Teil des Trainingsprogramms begleitend zur Zaubertherapie mit den Kindern) mit den Themen: Entwicklung des Gehirns und Gedächtnisses, kindliche Neugier und Motivation, Auswirkungen von Druck und Angst, Selbstwirksamkeit, Informationen über das Lesen-, Schreiben- und Rechnen- lernen

 

Was können Eltern tun?

  • auf überfordernde Leistungserwartungen verzichten
  • versuchen, sich in ihr Kind hineinzuversetzen um seine Gefühle zu verstehen
  • ihrem Kind in Ruhe zuhören ohne gleich gute Ratschläge zu geben
  • zu Hause für eine entspannte Atmosphäre sorgen
  • die Stärken ihres Kindes anerkennen
  • dem Kind helfen Selbstvertrauen aufzubauen
  • die schulischen Leistungen nicht überbewerten
  • Misserfolge entdramatisieren und ausgleichen
  • ihr Kind ermutigen
  • mit kleinsten Fortschritten zufrieden sein und Teilerfolge anerkennen
  • ihr Kind – so wie es ist – lieben und annehmen
  • Geduld mit ihrem Kind haben

 

Tipps für das gemeinsame Lernen

  • Für Ruhe und Gelassenheit sorgen
  • mit einem gemeinsamen Ritual beginnen (-> entspannte Atmosphäre)
  • mit ihrem Kind eine feste Zeit vereinbaren, in der täglich die Hausaufgaben gemacht werden – und dabei die außerschulischen Aktivitäten nicht vergessen (feste Zeiten = beste Zeiten für dieses Kind)
  • Ablenkung verhindern -> Vereinbaren Sie mit Freunden der Kinder eine Zeit, in der nicht geklingelt werden darf! Handy, PC und Video müssen warten, bis die Hausaufgabenzeit vorbei ist!
  • Süßigkeiten und schweres Essen vor und während der Hausaufgabenzeit vermeiden (“Ein voller Magen lernt nicht gern.”)
  • Einen gemeinsamen Plan erstellen
  • Die Reihenfolge der Hausaufgaben mit dem Kind absprechen
  • Beginne stets mit etwas Leichtem!
  • Pausen einplanen
  • Arbeiten Sie ruhig einmal mit der Stoppuhr.