Mit großem Interesse habe ich den Artikel zum Vortrag von Gerd Schulte-Körne gelesen, der meine jahrzehntelangen Erfahrungen bestätigt, dass es von zentraler Bedeutung ist, nicht nur die Kinder und Jugendlichen ganz genau individuell passend zu fördern, sondern auch den Eltern, die sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen, Unterstützung und Beratung zur Verfügung zu stellen.

Zusätzlich brauchen aber auch die Lehrer*innen – die ja für ihren Bereich Experten sind – für die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder Beratung, Kooperation und / oder Fortbildung, je nach Bedarf. Für die Entwicklung der Betroffenen im Sinne inklusiven Denkens sind einfach von zentraler Bedeutung: Verständnis, Nachteilsausgleich und bei Bedarf Notenschutz, damit sie eine echte Chance in unserem Schulsystem haben.

In einem Punkt möchte ich vorsichtig widersprechen: Deutliche positive Veränderungen sind tatsächlich möglich, je nach individuellen Umständen, Voraussetzungen und Risikofaktoren auch nahezu fehlerfreie Leistungen.

Übrigens: In Braunschweig gibt es eine wirklich gute Kooperation zwischen freiem und öffentlichem Träger.

Birgitt Hollmeyer-Böttcher